nach J.M. Barrie / Erich Kästner
Bearbeitung & Regie // Jörg Albrecht & Christian Claas
Komposition & Musikdramaturgie // Christian Claas
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Nach sechs Jahren ist Peter Pan aus dem Land Nirgendwo wieder auf die Naturbühne Hohensyburg zurückgeflogen.
In einer Inszenierung von Jörg Albrecht und Christian Claas hat es sich James M. Barries Junge, der nie erwachsen werden will und in diesem Jahr 100 Jahre alt wird, in der Kinderzimmer-Kulisse, die sich schnell in ein Abenteuerland für Piraten und Indianer verwandeln lässt, gemütlich gemacht. […]
Als Musical hat das bewährte Regeiteam auch dieses Kindertheaterstück auf die Bühne gebracht. Mit flotten Songs für Herrn Darling, den biederen Bänker, einem Chor der verlorenen Jungs, die in der Syburger Inszenierung mangels männlicher Darsteller aber fast alle verlorene Mädchen sind, und schmissigen Piraten-Liedern. Im Syburger Wald hat es in den vergangenen Jahren kaum ein Musical ohne Kinderzimmerliebling gegeben. Diesmal ist es das Krokodil Grogodü, ein bayrisch schwätzendes Kuschelmonster mit Drachen-Qualitäten.
Fantasievoll haben die beiden Regisseure mit dem großen Ensemble und mit einfachen Mitteln das Stück auf die Bühne gebracht. […] Piraten legen dort später mit einem großen Segelmast an, und aus einem kleinen Theatersee tauchen singende Nixen als Stabpuppen auf. Alle Schauspieler-Rollen hat die Naturbühne Hohensyburg doppelt besetzt – und fast alle mit Kindern und Jugendlichen. Ein Erfolg der guten Nachwuchsarbeit der Bühne. […|
Ruhr-Nachrichten Dortmund, 12. Juli 2004
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Mit der Rutsche geht es in das Land Nirgendwo, das »die zweite rechts und dann geradeaus bis morgen« liegt. […] Recht eindrucksvoll haben Albrecht und Claas die Geschichte um Realität und Phantasie auf der Bühne umgesetzt, angefangen beim Kindermädchen Nana, das eigentlich ein Hund ist, über das in bayrischer Mundart plappernde Krokodil, das schon die Hand von Kapitän Hook gefressen hat und nun auch den Rest gern haben möchte, bis zu Kapitän Hook selbst, der Peter Pan verfolgt, weil dieser ihm die Hand abgeschlagen und dadurch das Krokodil auf den Geschmack gebracht hat. […]
Funktional und doch mit viel Phantasie ist auch hier das Bühnenbild gestaltet: Dort, wo sich in »Romeo und Julia« Julias Gruft verbirgt, ist nun das Meer mit den bösen Nixen, die wie Muppets als Köpfe aus dem »Wasser« hervor lugen.
Neben den zum Teil recht beachtlichen schauspielerischen Leistungen ist es vor allem die Musik von Christian Claas, die dem Stück zusätzlichen Schwung verleiht und die Zuschauer in Stimmung versetzt.
WAZ Dortmund, 12. Juli 2004
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Viele Kinder werden am Samstag kurz vor 16 Uhr angespannt den Himmel über der Stadt beobachtet haben. Doch das Daumendrücken hat geholfen. Das Kindermusical »Peter Pan« konnte auf der Naturbühne Hohensyburg nicht nur eine gelungene, sondern auch eine trockene Premiere feiern.
Pünktlich zum Vorstellungsbeginn hatte sich auch die letzte Regenwolke verzogen und Peter Pan konnte seine Reise in das Land Nirgendwo antreten. Peter Pan (Marylin Pardo), der Junge der nie erwachsen werden will, entführt die Kinder einer Londoner Bankiersfamilie in seine wunderschöne Traumwelt, die er zusammen mit den verlorenen Jungs bewohnt.
Allerdings haben Wendy, ihre Brüder John und Michael (Henrike Mentler, Annika Vennebusch, Kea Güldenstern) und natürlich Peter dort einige Abenteuer zu bestehen. Wartet doch der grausame Kapitän Hook (Andreas Henning) mit seiner Piratenmannschaft darauf, Peter und seine Freunde endlich gefangen nehmen zu können.
Doch auch Hook hat keinen leichten Stand. Er fürchtet das gefräßige Krokodil (Ingrid Wernikowski). […]
Die Inszenierung von Jörg Albrecht und Christian Claas, geprägt durch das gute Zusammenspiel von darstellerischer und musikalischer Leistung, spricht nicht nur das ganz junge Publikum an. Die Phantasie, die Natürlichkeit und die Fröhlichkeit des Ensembles machen dieses Kindermusical zu einem Erlebnis für alle Altersgruppen. […]
Westfälische Rundschau Dortmund, 12. Juli 2004
Design und Realistion: EDV-Serviceteam
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