Krabat

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Dauer: 80 Minuten

Mit "Krabat" nimmt die Naturbühne an den Unprojekten 2010 teil. Die Unprojekte wollen die Kreativkraft der Metropole Ruhr ans Licht bringen. Die Top-Ten-Unprojekte, die bis Ende Mai per Internet-Voting ermittelt werden, sind im Sommer zu einem großen Kunst-Festival eingeladen. Wir freuen uns, wenn Sie für "Krabat" und damit stellvertretend für die Naturbühne stimmen.

Unprojekte 2010

 

Wir danken Mona Stöcker vom Tanz- und Bewegungscenter Hagen für die Unterstützung durch die Leihgabe eines Beamers.

Inhalt

„Krabat! Krabat!“, hallt eine Stimme durch die Nacht. Krabat, ein heimatloser Waisenjunge, weiß nicht wie ihm geschieht, als er sich plötzlich vor einer dunklen Mühle wiederfindet, zu der ihn die Stimmte geleitet hat. Die Mühle liegt in Schwarzkollm im Koselbruch und wird von den Leuten aus dem Dorf gemieden. Krabat dagegen gefällt sie: Er findet hier ein Zuhause, Freunde und wird Geselle. Aber nicht nur das Müllern lehrt ihn der Meister auf der Mühle, auch die schwarze Kunst der Magie soll Krabat nicht verborgen bleiben. Schnell lernt er ihre Vorzüge, aber auch ihre Schattenseiten kennen, als plötzlich ein Geselle tot aufgefunden wird. Und dann ist da noch dieses Mädchen, dessen Namen Krabat nicht kennt. Sie treffen sich immer wieder, vor allem im Traum, aber das darf der Meister nie erfahren…Irgendwann muss Krabat sich entscheiden, welchen Weg er einschlagen will.

 

„Krabat“ von Otfried Preußler ist ein Klassiker der Jugendliteratur. Nach dem Vorbild einer sorbischen Sage entstand das Buch in den siebziger Jahren und erhielt mehrere Preise, unter anderem den Deutschen Jugendbuchpreis. „Krabat“ wurde bereits in 30 Sprachen übersetzt und ist fester Bestandteil der kulturellen Bildung.

Die Naturbühne Hohensyburg zeigt „Krabat“ als Jugendstück auf der Außenbühne. Das Stück setzt sich mit Themen auseinander, die Jugendliche schon immer beschäftigt haben: Freundschaft, Liebe, Loyalität, Intrigen…So können sich die jugendlichen Darsteller auf die Figuren einlassen, Parallelen entdecken und trotzdem eine gesunde Distanz zur Rolle wahren.

Die Regisseurinnen geben ihnen viele Methoden für das Darstellende Spiel und die Rollenerarbeitung an die Hand, damit die Jugendlichen für das Publikum und sich selbst zu einem überzeugenden, runden Ergebnis kommen können.

Die Inszenierung bietet neben werkgetreuen Elementen auch viele andere Facetten. Der Charakter eines historischen Stückes bleibt erhalten, der Staub wird weggeblasen. Traditionelle und moderne Ästhetiken werden verbunden, Neues an dem klassischen Stoff entdeckt. Die Naturbühne bewegt sich damit auf der Schwelle zwischen einem konventionellen Theater und zeitgenössischen Kunstgriffen.

 

Lasst Euch ab Mai überraschen! Eines ist sicher:

Die Raben werden kommen!

 

 

 

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